Was sind die Vorzüge des Gasgrills?
Holzkohlegrills erzeugen Rauch, spätestens wenn Fett, Fleischsaft oder Marinade in die Glut tropft. Rauch ist das Hauptargument der eingefleischten Fangemeinde von Holzkohlegrills, da es den Geschmack des Garguts beeinflusst. Rauch ist auch das Hauptargument eines feindseligen Nachbars, wenn er lauernd mit dem Feuerlöscher am Gartenzaun steht. Es lässt sich tatsächlich auch ohne Rauch Grillen, wie jeder Gasgrill unter Beweis stellt.
Grillen ohne Rauch
Ein Gasgrill entwickelt keinen Rauch, weder durch die Gasverbrennung noch durch herabtropfende Flüssigkeiten vom Gargut. Er besitzt eine spezielle Auffangwanne, wo sich alles Herabtropfende vom Gargut sammelt und nicht verbrannt wird. Ein Holzkohlegrill einfacher Bauart hat nur einen Grillrost und eine große Glutfläche für die Holzkohle. Selbst wenn eine kleine Auffangschale unter dem Grillrost des Holzkohlegrills gestellt wird, ist es oft Glückssache das auch alles hineintropft.
Schnelle Reinigung
Da im Gasgrill alles gesammelt wird, ist er auch sehr einfach zu reinigen. Die gesammelte Flüssigkeit kann einfach ausgeschüttet werden und der Grillrost lässt sich einfach reinigen. Ein Holzkohlegrill wird schon schmutzig, wenn im kalten Zustand Holzkohle hineingeschüttet wird. Wenn die Holzkohle durchgeglüht ist, liegt auf der Grillkohle eine Schicht graue Asche, die schon vom Wind verteilt werden kann. Kommen Fett, Saucen, Marinade oder Gewürze dazu, gibt es schnell einen hartnäckigen Mischmasch, der schon mehr Aufwand bei der Reinigung verlangt.
Auf Knopfdruck mit dem Gasgrill grillen
Der häufigste Grund warum ein Gasgrill gekauft wird ist jedoch die präzise und zuverlässige Funktionsweise. Eine Piezo-Zündung entzündet auf Knopfdruck sofort das Gas und ein bis mehrere Brenner lassen sich einzeln ganz genau regeln. Auch eine indirekte Grillzone entsteht ganz einfach, indem nur ein Brenner benutzt wird und die anderen ausbleiben. Dazu muss auch keine Grillkohle besonders drapiert oder weggeschoben werden.
Ein Holzkohlegrill ist einsatzbereit, wenn die Grillkohle durchgeglüht ist. Das dauert je nach Grill und Holzkohle ca. 30 bis 45 Minuten. Mit Hilfsmittel (Anzündkamin oder Heißluftgrillanzünder) geht es schneller. Dabei fängt ein Holzkohlegrill mit niedriger Hitze an, bis sich die Glut immer weiter ausdehnt und durch den Kohlevorrat frisst. Ein Gasgrill erzeugt sofort nach dem Entzünden die volle Temperatur, wenn auch ein Gasgrill vorgeheizt werden sollte.
Übrigens ist Gas auch günstiger als Holzkohle. Dazu könnt Ihr selbst genau den Gasverbrauch regeln, über die Anzahl der benutzten Brenner und nochmals über die Gasregler. Bei Holzkohlegrills ist das über die Lüftungsschieber nicht so einfach.